Geocaching

Wie alles anfing

Angefangen hat alles ganz harmlos. Bei unseren Wanderurlauben war die häufigste unbeantwortete Frage: "Wie viele Höhenmeter haben wir heute gemacht?" Da half nur eins: ein GPS-Gerät mit barometrischen Höhenmesser musste her. Und als das da war, kam sofort die nächste Frage: "Was kann man denn damit noch so alles machen?"

Ah, Geocaching. Also wurde gleich ein Account auf geocaching.com angelegt und ein Cache auf das Navi geladen. Und los ging's. Ich muss sagen: Unser erster Cache hat uns nicht sehr begeistert. Aus dem Listing ging recht klar hervor, nach was wir zu suchen hatten, und der erste Blick genügte, um die Dose zu sichten.

Naja, probieren wir noch einen anderen in unserer unmittelbaren Umgebung. Also machten wir uns wieder auf den Weg. Diesmal führte uns das Navi auf eine Obstwiese. Schließlich fand ich die Position, an der das Navi meinte, die Entfernung zum Ziel betrage 0 Meter. Aber ich stand mitten auf der Wiese, von einem Versteck keine Spur. Nur drei Bäume waren in unterschiedlichster Richtung zu sehen, alle 6 bis 10 Meter von meinem Standpunkt entfernt. Plötzlich tat sich etwas, das Navi meinte jetzt, ich müsse noch 4 Meter weiter gehen. Aha, mein Fehler. Also los. Kaum setzte ich mich in Bewegung, schickte es mich 3 Meter in genau die entgegengesetzte Richtung. Hm, das Versteck wird doch nicht etwa bei einem der Bäume sein? Aber wenn ja, bei welchem? Also suchten wir alle drei Bäume ab, zunächst ohne Erfolg. Danach versuchte ich, wieder den Null-Punkt zu finden, aber der sprang und hüpfte durch die Gegend wie er wollte. Aus lauter Verzweiflung suchten wir nochmals alle drei Bäume ab, und siehe da: an der Wurzel einer der Bäume war ein Loch im Boden, getarnt mit Gestrüpp aus der Umgebung. Mann, waren wir stolz als wir die Dose gefunden hatten! Wo ist der nächste Cache?

Das war im März 2010, und seitdem haben meine Frau und ich dieses Hobby für uns entdeckt.

Was mag ich an Geocaching?

Da gibt es einiges:

  • Es macht Spaß!
  • Ich bin draußen, und ich habe ein technisches Gerät in den Fingern.
  • Es kann fast zu jeder Zeit und überall ausgeübt werden, selbst im Winter.
  • Ich komme in Gegenden, die ich ohne Geocaching nie besucht hätte.
  • Es ist nicht verpflichtend. Wenn man keine Lust dazu hat, dann lässt man es.
  • Es macht Spaß!
  • Man lernt neue und ganz nette Leute kennen.
  • Es ist vielfältig. Jeder kann sich das heraussuchen, was er mag. Die einen mögen Klettercaches, die anderen sogenannte Powertrails, einigen geht die Statistik über alles, andere mögen das Rätseln bei Mystery-Caches, oder man erfreut sich auf Events an den Gesprächen mit anderen Cachern. Man geht alleine Cachen oder in der Gruppe. Mit dem Fahrrad, mit dem Auto, zu Fuß. Jeder wie er will.
  • Man kann es mit vielen anderen Hobbys kombinieren.
  • Es macht Spaß!

 

Was gibt's Neues?

2016-10-05 21:04

Speeding up the Vigenere Solver

As the Vigenère Solver gains more and more popularity it was time for a some face lifting behind the scenes. The speed has been improved significantly.

Weiterlesen …

2016-03-25 18:02

Neues Design

Alter Inhalt, neues Design. Mit der Navigation war ich nicht richtig zufrieden, und nachdem ich etwas über "Hover Tunnels" erfahren hatte, war klar: etwas Neues muss her. Die Umsetzung hat allerdings doch einige Zeit in Anspruch genommen, dies ist hauptsächlich der Unterstützung älterer Browser geschuldet.

Weiterlesen …

2016-01-14 22:29

Responsive Web Design

Eigentlich überfällig, aber erst jetzt bin ich dazu gekommen, die Seite für Mobil-Endgeräte benutzerfreundlicher zu machen.

Weiterlesen …